#22 Tochter-Vater-Zeit…

DSC_0022…ehe ich mich versehen habe, war wieder Freitag und Zeit unsere Tochter von der Schule abzuholen. Kurz vor eins waren wir an Ort und Stelle und bereits beim Reingehen winkte mir unsere Maus zu. Pünktlich mit dem Gong flogen mir ihre Arme um den Hals und wir freuten uns auf das Wochenende. Zügig haben wir uns aufgemacht zum Zug, denn dieses Wochenende stand großes Programm auf dem Plan. Oma und Opa hatten zum Stollenfest und Striezelmarkt geladen. Zu dritt haben wir uns auf die Reise begeben. Pünktlich waren wir am Bahnhof und entgegen aller Vorurteile kam unser Zug pünktlich und der Anschlusszug hat auch hervorragend geklappt. Auf der Fahrt haben wir etwas gespielt, vorgelesen und gekuschelt. Am Zielbahnhof herrschte dann etwas Verwirrung bis Oma und Opa uns gefunden hatten und ihre Enkeltochter, meine Freundin und mich begrüßt haben. Als erstes haben wir das Gepäck ins Hotel gebracht und uns im Anschluss ins Getümmel geworfen. Es war trocken und kalt und viele Menschen neben uns haben sich die schönen Buden und Verkaufsstände angesehen und die herrliche Kulisse genossen. Nachdem unser Hunger gestillt war und auch der Glühwein nicht mehr half, sind wir in ein nettes Lokal für einen Schlummertrunk eingekehrt und haben uns dann müde, aber glücklich auf den Weg ins Bett gemacht.

Am Samstag sind wir dann viel zu früh von unserer Maus geweckt worden. Müde und erstaunt, woher dieser Energie stammt haben wir erfolglos versucht sie noch mal zu Ausruhen zu überzeugen, aber ohne Erfolg. Die Vorfreude auf den Riesenstollen war einfach zu groß. Also blieb uns keine andere Wahl als langsam, aber sicher auch aufzustehen und den Tag zu begrüßen. Erwartungsgemäß war das Hotel ausgebucht und das FindDSC_0028en eines Tisches für 5 Personen mühsam, aber erfolgreich und wir konnten erstaunlich entspannt frühstücken. Nachdem wir alle satt waren sind wir aufgebrochen zum großen Umzug. Voller Vorfreude stand unser kleiner Engel aufgeregt am Straßenrand und fieberte dem Beginn entgegen. Mit leichter Verspätung marschierte der stolze Bäckertross los und zeigte sein gigantisches Kunstwerk. Zahlreiches Naschwerk heimste unsere Maus ein und nach einer guten Stunde war der Umzug vorüber. Im Anschluss teilten wir uns in kleine Gruppen auf und erkundeten die Innenstadt um am späten Nachmittag wieder zusammen zu kommen und gemeinsam zum Abendessen zu gehen. In dem stilvoll hergerichteten Gewölbe haben wir ausgiebig und gut gespeist und das bunte, vielfältige Treiben genossen.

20191211_083445Am Sonntagmorgen konnten wir erfreulicherweise ausschlafen. Der lange Tag am Samstag mit der vielen Aufregung hat auch unseremDSC_0036 Engelchen etwas Akku abverlangt, was ich sehr angenehm fand. Gegen neun haben wir uns mit Oma und Opa zum Frühstück getroffen und ganz in Ruhe den Leckereien gefrönt. Danach mussten wir leider auch schon die Koffer packen und unsere Zimmer räumen. Im Anschluss haben wir noch einen kleinen Abschiedsspaziergang über den Striezelmarkt gemacht und gegen 12:30 Uhr hieß es dann auf zum Bahnhof. Die Zugfahrt war geprägt von dem sonntäglichen Abschiedsblues unserer kleinen Maus. Immer irgendwo zwischen dem Wissen sich verabschieden zu müssen und irgendwie nicht gehen zu wollen. Nach einigem Kuscheln und Drücken hat uns unser Zug sicher zurück gebracht und wir haben via Auto unser letztes Teilstück angetreten. Bei ihrer Mutter angekommen haben wir uns verabschiedet und einmal mehr fest in den Arm genommen und gewunken bis zum Wiedersehen.

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