#16 Tochter-Vater-Zeit…

… am Freitag pünktlich um 12:55 Uhr schoss mir unsere Maus in die Arme als sie aus ihrem Klassenzimmer stürmte. Nach der Wiedersehensfreude habe ich mich vergewissert, dass der Zettel für den Schulfotograf da ist, damit am Montag auch alles glatt geht. Ich sag nur es lebe die DSGVO. Kaum waren wir im Auto schossen diverse Fragen zum Wochenende auf mich ein. „Was macht unsere neue Wohnung?“, „Ist die neue Küche da?“, „Gibt es eine Überraschung?“, „Ich habe Hunger?“, „Was machen wir?“ usw. In der neuen Wohnung haben wir nichts gemacht und werden wir dieses Wochenende nichts machen. Auf dem Plan stand, meine Freundin und ihr Pferd zu besuchen. Aus meiner Sicht die richtige Reihenfolge, aus der Sicht unserer pferdeverrückten Tochter und gemessen an ihrem strahlenden, freudigen Lächeln mag die Reihenfolge anders sein. Daher sind wir geradewegs zum Bahnhof gefahren und haben gleich unser gutes und renommiertes Programm abgespielt. Während der Zugfahrt haben wir uns unterhalten, Mathe-Attacke gespielt, ein Verdopplung Memory und Lautieren geübt. Am frühen Abend wurden wir am Bahnsteig abgeholt und ehe ich mich versehen habe stürmte unsere Tochter meiner Liebsten in die Arme. Davon war ich tatsächlich ziemlich überrascht, aber offensichtlich war hier die Wiedersehensfreude ähnlich groß wie bei mir. Nachdem Weg in die Wohnung haben wir Abendbrot gegessen, was unter Ausschluss von mir mit viel Liebe von den beiden Damen zubereitet worden ist. Danach haben wir noch ein wenig gespielt und dann ging es für unsere Kleine ins Bett.

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Am nächsten Morgen sind wir dann reichlich früh, neben mir war von mitten in der Nacht die Rede, geweckt worden. Mit einem Grinsen bin ich aufgestanden und wir haben gemeinsam den Tisch gedeckt, wobei ich auch hier auch irgendwie etwas ausgeschlossen worden bin. Ganz offensichtlich hat sich da ein gutes Team gefunden. Den restlichen Tag haben wir mit dem Besuch beim Pferd und dessen Pflege, dem Spielplatz und dem Stadtfest verbracht. Was dazu führte, dass wir am Abend müde, aber glücklich ins Bett gefallen sind.

Am Sonntag durften oder konnten wir etwas länger schlafen, was auch sehr gut war. Nachdem gemütlichen und leckeren Frühstück, dem Vorbereiten des Proviants und dem Tasche packen sind wir zum Spielplatz. Dort hat wurde sich vor der Rückfahrt nochmal richtig ausgetobt. Das ist leider in der Bahn unverändert schwierig, gerade in sehr vollen Zügen. Gegen Mittag hieß es dann Abschied nehmen und „Auf Wiedersehen!“ sagen. Wie erwartet waren unsere Züge voll, aber dank reservierte Plätze alles kein Problem. Im Zug hat unsere Maus sich mit einem gleichnamigen Mädchen angefreundet und so verlief die Rückfahrt sehr entspannt und pünktlich. Nachdem wir am Endbahnhof angekommen sind hab ich noch die Einverständniserklärung für den Fotografen in die Schultasche gepackt und unsere Maus zu ihrer Mutter gebracht. An der Haustür haben wir uns liebevoll verabschiedet bis zum nächsten Mal.

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