#10 Tochter-Vater-Zeit…

Obstsalat01…kurz vor eins war ich wieder an der Schule und habe unsere verwirrte Tochter abgeholt. Warum unsere Maus verwirrt war habe ich zwar nachvollziehen können, aber bis heute nicht richtig verstanden. Aus einem für mich unerklärlichen Grund dachten die Schule und auch meine Tochter, dass ich beim Sportfest helfen würde. Zwar habe ich das nie gesagt und den Zettel auch entsprechend ausgefühlt, aber wenn sowas einmal in der Welt oder den Köpfen ist, bleibt es wohl auch da. Nachdem unsere Tochter und ich uns stürmisch begrüßt haben, hat sich auch die Verwirrung gelichtet und wir haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Wegen des warmen Wetters haben wir uns allerdings erst ins Schwimmbad begeben und dort den Nachmittag mit reichlich Sonne, Bewegung und kühlem Nass verbracht. Auf dem Heimweg haben wir noch ein paar Kleinigkeiten für das „lange“ Wochenende eingekauft. Zuhause hieß es dann erstmal ankommen und unsere Sachen verstauen. Am Abend gab es dann bei kühlem Obstsalat, der unserer Tochter nicht so richtig geschmeckt hat noch einen Film und dann ging es auch für Groß und Klein ins Bett.

Auto01Am Samstag nachdem Frühstück hieß es erstmal Auto pflegen. In den Osterferien hat unsere Maus ihrer Begeisterung für vollautomatische Waschstraßen entdeckt und weil es wirklich nötig gewesen ist, sind wir zusammen in unsere lokale Waschstraße gefahren und haben mein Auto sauber gemacht. Wobei ich sagen muss unsere Tochter hat das durchfahren „ultra cool“ gefunden, während die Nacharbeiten und das Saugen ihr nicht gefallen haben bzw. langweilig waren. Geholfen hat es nichts, auch das musste erledigt werden. Im Anschluss sind wir sauber und blinkend vom Hof gefahren und haben uns für das Play-Date am Nachmittag vorbereitet. Gegen 14:00 Uhr waren wir zum Spielen, Toben und abendlichen Grillen verabredet. Genau in dieser Art verlief der restliche Tag. Immer mal gab es kurzes Geschrei aus irgendeiner Ecke und bis wir Erwachsenen es lokalisiert hatten, war auch schon wieder Ruhe. Gegen 18:30 Uhr habe ich dann den Grill angemacht und in Gemeinschaftsarbeit sind dann alle anwesenden Kinder gefüttert worden. Irgendwann gegen halb acht waren der Grill und die Brotschale leer und dafür alle satt. Langsam wurde es dann auch Zeit für uns zwei den Heimweg anzutreten, was allerdings nur unter mittlerem Protest möglich war. Herzlich haben wir uns voneinander verabschiedet und Zuhause war nachdem Duschen ziemlich schnell Ruhe und wir beide tief und fest geschlafen.

Pfingstochse01Für den Sonntag stand ein Bogenturnier auf der Agenda. Die jährliche Jagd auf den Pfingstochsen hatte uns angelockt und daher sind wir nach einem kleinen, frühen Frühstück aufgebrochen. Bei bestem Sonnenschein hat uns das Gelände empfangen und nach dem Einschießen und der Begrüßung sind wir zu unserem ersten Ziel aufgebrochen. Pünktlich haben wir dann einer nachdem anderen unsere Pfeile geschossen und sind von einer Station zur nächsten gewandert. Nach der Hälfte haben wir eine kleine Mittagspause eingelegt und haben gestärkt die letzten 15 Ziele ins Visier genommen. Nach einem letzten Distanzschuss waren alle Ziele und wir erledigt. 😀 Im Anschluss haben wir unsere Schießkarten bei der Wertung abgegeben und uns gestärkt und erfrischt. Zur unendlich großen Freude unserer Tochter gab es einen Eiswagen. Bei sich unsere Maus auch nicht schnell genug anstellen konnte. Kurze Zeit später stand sie mit zweimal derselben Sorte in der Waffel vor mir und schleckte genüsslich die Sorte „Regenbogen“. Zwar habe ich keine Ahnung wie genau Regenbogen schmeckt, aber der Eiswagen offensichtlich schon und dem Gesichtsausdruck unserer Kleinen schmeckte es genau richtig. Mit einer allgemeinen Stärkung verging die Zeit bis zur Siegerehrung, der wir alle entgegen sehnten. Mit viel Applaus für die kleinen und großen Teilnehmer ging die Veranstaltung zu Ende und wir haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Zuhause haben wir den restlichen Abend ruhig und entspannt verbracht bis es Zeit war ins Bett zu gehen.

Zoo01Nachdem Ausschlafen am Montag sind wir aufgrund des schönen Wetters zum Zoo gefahren und haben uns mit einer Bekannten und ihren Kindern dort getroffen. Für unsere Maus war dass die Gelegenheit ihre versierte Zookenntnis gegenüber den Erstbesuchern zu zeigen. Wir waren noch nicht richtig im Zoo, da hat sie schon erzählt was es wo zu sehen gibt und was wir uns unbedingt ansehen müssen. Am frühen Nachmittag erzählte unsere Maus den anderen Kindern vom großen Spielplatz und dann gab es kein Halten mehr. Auf dem schnellsten Weg mussten wir dann zu besagtem Spielplatz und in Windeseile haben sich die Kinder in alle Richtungen zerstreut. Was durchaus angenehm war, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken. In dem üblichen Wirrwarr verging der Nachmittag wie im Fluge und bald war der Akku überall leer und langsam auch die Zeit gekommen um unsere Tochter wieder zu ihrer Mutter zu bringen. Nach einem Eis, dem Weg zum Ausgang und der sehr herzlichen Verabschiedung, waren wir zwei irgendwann den „weiten Weg“ am Auto angekommen und haben uns auf den Weg gemacht. Nach ca. einer Stunde ruhiger und von dieser merkwürdigen, nachdenklichen Stimmung geprägten Fahrt waren wir da. Durch den großen Pool, die anderen Kinder und die Wiedersehensfreude auf ihre Mutter hellte sich die Stimmung unserer Maus zum Glück schnell auf und wir haben uns mit einer herzlichen, freudigen Umarmung verabschiedet.

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