#02 Tochter-Vater-Zeit…

freudig begrüßte mich an Freitag unsere Tochter. Bepackt mit ihrer kleinen Tasche kam sie die Treppe hoch und gab mir einen dicken Kuss mit einer ganz liebevollen Umarmung. Im Anschluss sind wir in unsere Wohnung gegangen und haben uns über die Schule, die Ferien bei ihrer Tante und alles was sie sonst noch bewegt unterhalten. Nachdem Ankommen haben wir etwas rumgealbert und gemeinsam unseren Film für den Filmabend ausgesucht. Unsere Wahl fiel auf Sing aus 2016. Bevor es losging, haben wir uns gemeinsam um das Abendessen gekümmert.DSC_0001 Dann ging es auch schon mit diesem eigentlich sehr fröhlichen und lustigen Film los. Zu meinem Entsetzen fing unsere Tochter mehrfach an zu weinen und war unglaublich traurig. Dies passierte immer als Johnny nicht bei seinem Vater sein konnte bzw umgekehrt. Jedesmal hab ich unsere Maus in den Arm genommen und getröstet. In meinem Kopf gingen leider einige Alarmsignale an, welche wohl auch nie wieder ganz verschwinden werden. Trotz oder vielleicht gerade deswegen, war es ein emotional intensiver Abend, aber am Ende des Filmes haben wir beide wieder viel gelacht, getanzt und gesungen.

DSC_0005Der Samstagmorgen begann wie ein guter Samstag bei uns beginnt, mit frischen Brötchen und frischem Mett. Eigentlich wollten wir danach etwas an meinem Auto reparieren, aber wegen des Wetters haben wir das gelassen und bloß ein paar Besorgungen erledigt. DSC_0007Zum Mittagessen waren wir zurück und haben zuerst etwas Lesen geübt und am Nachmittag Schach gespielt. Dieses Spiel hat unsere Tochter am Wochenende vollständig in seinen Bann gezogen. Nach zwei Partien, haben wir noch eine Runde Siedler von Catan gespielt und haben dann langsam unser Abendprogramm eingeläutet.

DSC_0018Sonntag nachdem Aufstehen und dem Frühstück haben wirDSC_0020 wieder Lesen geübt und bevor wir ins Schwimmbad gefahren sind mussten wir noch zwei Partien Schach spielen. Im Schwimmbad sind wir dann geschwommen, getaucht, gerutscht und immer wieder kam die Frage nach der Uhrzeit von unserer Tochter mit dem stets gleichen Kommentar: „Dann haben wir noch Zeit bis ich wieder zu Mama muss.“ Doch irgendwann war die Zeit gekommen und wir mussten uns anziehen und die Reise antreten. Die Rückfahrt war geprägt von einer Endlosschleife des aktuellen Dreigestirnlieds. Immer wieder sagte unsere Tochter „Nochmal Papa! Ich muss wissen wie das Lied heißt, damit ich es Alexa sagen kann und die mir Karnevalsmusik vorspielt.“ Ich finde den Gedanken ziemlich amüsant, wie unsere Tochter in ihrem Zimmer im Haushalt ihrer Mutter Karnevalsmusik hört und vermutlich mit Alexa wild diskutiert. Nach ca. 45 war unsere Reise zu Ende und wir haben uns verabschiedet.

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