#04 Papazeit…

Am Mittwoch war wieder Kinderzeit oder aus Sicht meiner kleinen Maus, Papazeit. Freudestrahlend ist mir mein großes Mädchen in die Arme gesprungen und hat mich ganz fest gedrückt. Nach der Begrüßung habe ich, wie sonst auch, kurz mit der Erzieherin gesprochen, ob es Auffälligkeiten in der letzten Zeit gab oder sonst etwas passiert ist. Wie immer wurde mir erzählt, dass alles in Ordnung ist. Lediglich hat meine Tochter über Halsschmerzen geklagt, aber zusehen sei nichts gewesen. Im Anschluss haben wir uns verabschiedet und dann ging es für meine Schildmaid zur ihrer wöchentlichen Sitzung und ich bin während dessen einkaufen gefahren. Gegen 17:30 Uhr war mein Schatz fertig und wir sind nach Hause gefahren. Beim Abendbrot hat mir sie erzählt, dass am Dienstag zum zweiten Mal Judo war und ihr das riesig viel Spaß macht. Nachdem wir satt waren und abgeräumt haben, ging es ins Bett.

01_PapazeitAm Donnerstag hat mich meine Maus zur Arbeit begleitet. Der Hauptgrund war, dass im Kindergarten bei den Erzieherinnen die Erkältungswelle zugeschlagen hat und die Eltern gebeten worden sind, soweit möglich die Kinder Zuhause zulassen. Zwar kann ich das Ansinnen verstehen, aber dafür müsste es doch eigentlich Sprungkräfte geben etc. Sei es wie es will, dank meines vorbildlichen Brötchengebers, hab ich kurzerhand entschieden, dass ich meine Räubertochter mitnehme. Das Eltern-Kind-Zimmer war sogar noch frei, daher war alles perfekt. Während ich meine Aufgaben erledigt habe, hat sich meine Tochter ziemlich gut selbst beschäftigt. Sie hat mir Tee und Essen „gekocht“, Ausmalbilder gemalt und ein paar Folgen ihrer neuen Lieblingsserie geschaut. Ohne Störungen oder Langweile 02_Papazeitplätscherte der Tag dahin. Nachdem Feierabend oder wie meine Maus meinte: “Jetzt haben wir genug gearbeitet!“ sind wir nach Hause gefahren. Dort ging es für sie erstmal unter die Dusche und danach gab es Abendbrot, um anschließend ins Bettchen zu gehen.

Am Freitag haben wir erstmal ausgeschlafen, wegen eines Studientages im Kindergarten war dieser geschlossen und ich hatte mir frei genommen. Nach einem ruhigen und gemütlichen Frühstück. Besonders lecker war anscheinend der Blütenhonig, haben wir uns einen ruhigen Vormittag gemacht. Gegen Mittag haben wir dann Besuch bekommen. Meine Freundin und ihrer kleine Tochter sind vorbei gekommen, damit sich die drei kennenlernen. Nachdem Mittagessen sind wir vier in einen Indoor-Spielpark gefahren und haben einen erstaunlich schönen Nachmittag verbracht. Gegen 18:00 Uhr haben wir und uns verabschiedet und jeder ist nach Hause gefahren. Nachdem Abendbrot hat sich dann der nächste Wackelzahn verabschiedet und wurde entsprechend vorbereitet für die Zahnfee.

Nach dem Aufwachen am Samstag, war es das Wichtigste zu schauen, ob die Zahnfee da gewesen ist. Welche Überraschung, die Zahnfee war tatsächlich da. 😀 Samstagmittag gab es Lachs-Flammkuchen, da meine Maus Flammkuchen liebt und ich mal etwas anderes ausprobieren wollte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Irgendwie war das nicht der Geschmacksvolltreffer für meine Kleine. Im Moment scheint gegen Fritten und Chicken Nuggets nichts anzukommen. Am Nachmittag sind wir dann zu einer Familienfeier meiner Freundin gefahren.

Am Sonntag war dann erstmal Erholen auf dem Programm. Wir haben uns einen lauen Tag gemacht und am Nachmittag einen schönen Spaziergang unternommen und die Wintersonne genossen, auch wenn wir wegen der eher kalten Temperatur nicht sehr lange draußen waren. Ansonsten haben meine Maus und ich viel darüber gesprochen, was sie sich wünscht, was sie bewegt usw. leider habe ich oft nur zuhören können, da ich viele Wünsche nicht erfüllen kann und sich leider viele Wünsche auch nicht erfüllen werden. Was meine arme kleine Maus sicherlich noch nicht weiß, ist das im Laufe des Jahres vermutlich zahlreiche, einschneidende Veränderungen in ihrem jungen Leben eintreten werden, aber dies ist vielmehr ein Thema zwischen ihrer Mutter und mir. Deshalb hab ich mich auf das Zuhören und in den Arm nehmen beschränkt.03_Papazeit

Der Montagmorgen war wie immer. Meine Maus zeigte eine beeindruckte Langsamkeit und betonte, dass sie nicht weg möchte von mir. Wie immer sagte ich meiner Maus, dass ihre Mama sie auch vermisst und sich freut, wenn ihre Tochter wieder da ist. Nach einigen Drückern und Umarmungen haben wir dann gemeinsam gefrühstückt und danach ging es zum Kindergarten. Mit einem kräftigen Schubs und einem langen, sehr traurigen Drücker wurde ich rausgeschubst und habe meiner Maus ganz lange gewunken.

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