#02 Papazeit…

Nach drei gefühlt unendlich langen Wochen habe ich am Freitagnachmittag meine kleine Maus am Kindergarten abgeholt. Mit einer sehr intensiven und sehr liebevollen, nicht mehr enden wollenden Umarmung hat mich meine Tochter begrüßt. Im Anschluss, an diese, von großer Sehnsucht geprägten Begrüßung, habe ich kurz mit den Erzieherinnen gesprochen, aber mir wurde nur gesagt, dass mit meiner Kleinen soweit alles bestens läuft bzw. der Milchreis den es zum Mittag gab nicht der Hit, aber damit kann ich leben. 🙂 Im Anschluss haben wir uns ins Wochenende verabschiedet und sind dann zügig zu unserem Zug, denn dieses Wochenende sind wir zu Oma und Opa gefahren, weil Oma Geburtstag hat und um meine kleine Wilde schon mal etwas auf Karneval vorzubereiten. Pünktlich wie immer haben wir unseren Fernverkehrszug bekommen. Während der Fahrt hat mir meine Tochter ganz viel erzählt, ein paar neue Hörbücher gehört, etwas gegessen und ehe wir uns versahen waren wir an unserem Zielbahnhof. Bei Oma und Opa gab es noch ein kleines Abendbrot. Danach hieß es auch schon gute Nacht sagen.

Am Samstagmorgen hat Opa frisches Mett geholt und wir haben in großer Runde gemütlich und entspannt gefrühstückt. Gegen Mittag gab es dann die erste Dosis Karneval für meine Tochter. Papa hat sich entsprechend umgezogen und das neue bzw. alte Sakko inkl. Orden und Ehrenzeichen angelegt und gemeinsam sind wir zum Vereinslokal gefahren, wo wir uns für die Musikparade getroffen haben. Mit dem großen, schwarzen Bus ging es dann in die Stadt und gemeinsam mit der Musik sind wir musizierend durch die Straßen der Stadt marschiert. Anfangs war meine Tochter etwas irritiert, aber nach einer ziemlich kurzen Zeit, war sie mit Eifer dabei und hat mich unendlich viele Dinge gefragt. Am späten Nachmittag ging es zurück zu Oma und Opa und dort hat sie weiter erzählt.

Der Sonntagvormittag verlief ruhig. Opa hat auf Wunsch Rührei mit Speck gemacht und damit sein Enkelkind sehr glücklich. Papa hat keinen Koffer gepackt, weil wir am Freitag wiederkommen. Außer der Übernachtungstasche gab es nichts was ich mitnehmen musste. Daher hatte ich auch einen sehr entspannten Vormittag. Nachdem Mittagessen hieß es dann auch „Auf Wiedersehen!“ sagen. Am frühen Nachmittag kam unser Zug der uns sicher und wie immer pünktlich zurück gebracht hat. Nachdem wir Zuhause waren gab es noch Abendbrot und dann ging es für meine Maus ins Bett und kurz danach bin ich auch sanft in selbiges gefallen.

Am Montagmorgen lief alles wie immer, es dauerte lange bis meine Prinzessin aufgestanden, gewaschen und angezogen war. Wie jeden Montagmorgen. 😉 Nachdem Frühstück ging es dann zur KiTa. Dort bin ich mit einem kräftigen Schubs und sanften Drücker von meiner Tochter bis Donnerstag oder wie sagt dreimal schlafen verabschiedet worden.

Ein Gedanke zu “#02 Papazeit…

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