#11 Papazeit…

Am Donnerstag war es wieder soweit. Unsere Tochter war wieder bei mir. Oder wie eine Freundin mich die Tage fragte: „Hast du diese Woche wieder Kinderzeit?“. 🙂 Um 16:00 Uhr habe ich unsere kleine Maus an der KiTa abgeholt und zum Turnen gebracht. Im Anschluß ist Papa inkl. der Essenswünsche einkaufen gefahren. Ein besonderer Wunsch für das Wochenende war „verrückte Pizza“. Für dieses besondere Gericht, Bilder kommen später, und das restliche Wochenende habe ich während des Turnens eingekauft. Nachdem Turnen gab es Zuhause Abendbrot und eine Überraschung für unsere kleine Maus. Weil am SchützenfestwocKistehenende unsere Tochter nicht dort war mit ihrem Papa oder ihrer Mama und ich wüsste es wenn unsere Tochter da gewesen wäre, habe ich unserer kleinen Maus ein schickes Möbelstück für ihr Zimmer gekauft. Bleibt nur zu hoffen, dass die Spielsachen auch den Weg hinein finden. 😀 Im Anschluss wurde nach der gute Nachtgeschichte noch viel erzählt und gekuschelt. Die Sehnsucht nach ihrem Papa bzw. der Wunsch wieder eine „richtige“ Familie zu sein war mit jeder Silbe die unsere Tochter sprach spürbar. Trotzdem musste ich irgendwann ein Machtwort sprechen und das Licht ausmachen und streng sein. Am nächsten Tag mussten wir beide früh aufstehen. Diese Momente fallen mir besonders schwer.

Special_OlympicsDer Freitag begann normal. Nachdem Aufstehen hat unsere Tocher versucht mich davon zu überzeugen das Kindergarten heute keine gute Idee ist. Ich konnte unsere Maus jedoch davon überzeugen, dass es doch in Ordnung ist in die KiTa zu gehen. An diesem Freitag war für alle Kinder die nach den Ferien nicht in die Schule kommen, bereits um 15:00 Uhr schluss. Also hab ich früh Feierabend gemacht und unsere Maus abgeholt. Nach der KiTa sind wir beide dann zur Schneiderin, weil etwasChillen an meiner Uniform genäht werden musste und im Anschluss haben wir uns ein Eis gegönnt. Auf dem Rückweg zum Auto mussten wir noch zum Ehrenmal gehen, weil unsere Tochter neugierig war wo ihr Papa den Kranz niedergelegt hat. Während dieses gemütlichen Spaziergangs ist dann etwas neues passiert. Bereits beim Abholen, hat mir unsere Tochter gesagt das sie einen Wackelzahn hat. Ihr dritter und mein erster. In der Innenstadt war der Zahn dann fällig und die Zahnfee war Thema Nummer eins. Nach unserem Spaziergang zum Ehrenmal sind unsere Maus und ich zur Abschlussfeier der Special Olympics Niedersachsen gefahren. Bei einer schönen Veranstaltung und einem leckerem Abendbrot haben wir beide einen schönen, leider nicht ganz so warmen Tag ausklingen lassen.

Am Samstagmorgen war das wichtigste die Zahnfee, die da war und ein Geldstück gebracht hat. 🙂 Im Anschlusss habe ich gemerkt, dass ich Kopfschmerzen habe und mich irgendwie krank fühle. Nicht so gut, Kopgschmerzen habe ich fast nie. Wird gleich wieder weggehen habe ich mir gesagt und daher haben unsere Tochter und ich uns auf den Weg gemacht für ein klassisches Frühstück mit frischen Brötchen vom Bäcker und Mett vom Fleischer. Eigentlich wollten wir dann in den Zoo gehen, aber das hätte ich nicht geschafft. Deshalb haben wir umdisponiert und unsere meine Tochter war unglaublich verständnisvoll. Sie hat sich alleine beschäftigt und ihren Papa schlafen lassen. Zwischendurch hab ich ihr mal ein paar Folgen Wendy angemacht und irgendwie ging der Tag sehr schnell rum. Erschrocken hab ich dann irgendwann auf die Uhr geschaut und mit SCHRECK gesehen, dass es 18:00 Uhr ist. Mit einem riesen schlechten Gewissen und immer noch riesen Kopfschmerzen hab ich mich erstmal um unsere verrückte_PizzaMaus gekümmert, zwar hat sie ordentlich getrunken. Diverse Spuren in Küche und Wohnzimmer haben davon Zeugnis abgelegt, aber sie musste einen riesen Hunger haben. Daher gab es dann die „verrückte Pizza“. Unsere Maus und ich haben uns eine leckere verrückte Pizza belegt. Die eine Hälfte mit Schinkenwürstchen, Pommes, Salami und Ketchup, die andere Hälfte war mit Thunfisch und Oliven belegt. Während die Pizza im Ofen goldbraun wurde, haben wir uns unterhalten. Ich habe unsere Tochter gefragt, warum sie denn nichts gesagt hat oder Papa geweckt hat, aber unsere Maus hat gesagt: „Papa Dir geht es doch nicht gut und ich hatte keinen Hunger.“ Da habe ich gedacht wow. Nach der „verrückten Pizza“ gings zum Zähneputzen und es gab noch eine gute Nachtgeschichte Im Anschluss ging es ins Bett und kurz darauf habe ich mich auch hingelegt. So ging ein sehr, sehr ruhiger Samstag zu Ende.

Am Sonntag haben wir „ausgeschlafen“. Nachdem Frühstück haben wir gebastelt. Im Ergebnis hat unsere Tochter jetzt einen Fernseher in ihrem Zimmer und ein eigenes Handy. Beides sieht ziemlich innovativ aus und ist eine Einzelanfertigung und natürlich unverkäuflich. 😀

Gegen Mittag sind wir zur Hütteneinweihung in meinem Wohnort gegangen. Dort gab es Spiel für Spaß für die kleinen mit leckeres vom Grill für alle und später Kaffee und Kuchen. Es gab eine Vorlesestunde und unter allen Kindern wurde ein Buch verlost. Leider hat unsere kleine Tigerin nicht das Buch gewonnen. Außer wenn unsere Maus Durst oder HuSchaukelnnger hatte, habe ich sie nicht gesehen. Sie hat ganz vergnügt mit den anderen Kindern gespielt. Dabei wurden sehr schöne Dinge gebastelt. Ein Fenster ist jetzt komplett neu gestaltet mit einem freundlichen Geist, einem Schmetterling der sich mit der Biene aus dem Kindergarten verträgt und einem Blumentopf den ich sehr gut gießen muss, weil da Körner drin sind. Ich bin mal gespannt was da wächst. Aus meiner Sicht war es ein unglaublich gelungener Nachmittag und irgendwann gegen 18:00 Uhr waren wir auch wieder zu Hause, natürlich nicht ohne nochmal auf dem Spielsplatz zu schaukeln. Wäre ja auch irgendwie Verschwendung gewesen den sonnigen Tag ohne einen Besuch auf der Spielplatzschaukel zu beenden.

Am Montag hieß es wieder „Aufwiedersehen“ sagen. Um kurz nach sechs kam unsere kleine Wildkatze angeschlichen und hat mich geweckt mit den Worten: „Papa wenn wir früh aufstehen können wir noch ganz viel spielen bevor in den Kindergarten gehe.“ Ich war unglaublich gerührt und gerade nach diesem wiedereinmal tollen Tagen sehr traurig, dass ich unsere Tochter jetzt wieder 9 Tage nicht sehe. MeBastelnin Trost ist das neue sehr schicke Fenster mit der Blume und den anderen gebastelten Dingen. Als wir zu Ende gekuschelt haben, gab es Frühstück. Im Anschluß habe ich noch die Übernachtungstasche gepackt, alles ins Auto geräumt und dann ging es zum Kindergarten. Dort gab es einen Drücker, eine Umarmung, einen Kuss und dann hieß es Aufwiedersehen. Unsere Maus hat noch vom Fenster gewunken und ist dann in ihre Gruppe zum Spielen mit ihren Freunden und Freundinnen entschwunden.

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2 Gedanken zu “#11 Papazeit…

    1. Das ist es, leider.
      Es ist auch nicht leichter geworden, aber was soll ich machen? Alle zwei Wochen heißt es am Montagmorgen für mich Zähne zusammenbeißen und nicht anfangen zu weinen.
      Vielleicht wird es einfacher, wenn unsere Maus selbstbestimmter Telefoniert etc., aber im Moment ist nach dem Montagmorgen im Regelfall auch wirklich 9 bis 10 Tage Funkstille.

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