#10 Papawoche…

jetzt ist der ein oder andere vielleicht überrascht, dass der Beitrag zum #10 Papa“wochenende“ erst heute am Mittwoch, den 7. Juni erscheint. Das liegt daran, dass durch Pfingsten und einen Schließtag in der KiTa unsere Tochter eine ganze Woche bei mir sein „durfte„. Daher heißt der Titel diesmal auch #10 Papawoche! Es war eine tolle Woche! Die leider auch irgendwann zu Ende ging, weil etwas anderes nicht enden soll.

Am Mittwoch, den 31. Mai hat mich unsere Tochter äußerst stürmisch begrüßt. Gegen 16:00 Uhr war ich am Kindergarten und ging raus in den Garten. Unsere Maus war am schaukeln und als ich von ihren kleinen Kinderaugen erblickt wurde, hat sie sofort aufgehört, ist aufgesprungen, auf mich zugestürmt und sprang mir in die Arme. Nach einem Gespräch mit der Erzieherin, was mich nachdenklich gemacht hat, haben wir uns verabschiedet. Wegen einer Elternveranstaltung am späteren Nachmittag habe ich unsere Tochter zu Freunden zum spielen gebracht, ich war etwas in Sorge, dass ihr das vielleicht nicht gefällt, aber das war vollkommen unbegründet. Die KiTa Veranstaltung habe ich als sehr angenehm empfunden und unsere Tochter hatte beim Spielen auch eine Menge Spaß und nasse Socken als ich sie abgeholt habe. 😀 Um 19:30 Uhr lag unsere Maus im Bett, es gab noch eine kurze Geschichte und dann begann der übliche Kampf gegen das Einschlafen. Wie immer hat das Sandmännchen gewonnen und die kleinen Augen blieben zu.

DonnerstagAm Donnerstag bin ich um kurz vor sechs liebevoll und voller Elan von unserer Tochter geweckt worden. Wie meistens hat unsere Tochter versucht mich davon zu überzeugen, dass Kindergarten heute keine gute Idee ist und unsere Maus lieber mit Papa zu Hause bleiben möchte. Nachdem morgendlichen Kuscheln, war dann aber wieder alles gut und wir haben gefrühstückt. Mit großem Appetit hat die kleine Maus ihre Brote verspeist und Papa hat seinen Skyr gegessen. Ziemlich früh sind wir dann zur KiTa aufgebrochen und haben noch Hörbuch gehört bis die Tür aufging. Der Abschied war schnell und liebevoll. Am Nachmittag sind wir dann ins Schwimmbad. Unsere Tochter hatte einfach keine Lust auf Turnen. Bei dem sonnigen Wetter ist schwimmen auch schöner. Also kein Turnen, dafür Schwimmbad. Nachdem Umziehen ging es unter die Dusche und ab ins kühle Nass. Im Schwimmbad wurde wild gerutscht, schwimmen geübt und zusammen mit einer Freundin aus dem Kindergarten hat unsere kleine Tigerin wilde Sprünge mit viel Anlauf ins Wasser gemacht. Es war ein heiden Spaß den Kindern dabei zu zusehen. Nach gut zwei Stunden, war unser Akku leer und es ging ab zum Haare waschen unter die Dusche. Im Anschluß waren wir noch schnell einkaufen und Zuhause gab es dann Abendbrot. Wie am Mittwoch habe ich unsere Tochter gefragt, ob sie Lust hat mit Mama zu telefonieren, aber die Antwort war ein kurzes und knappes „Nö!“. Danach gings zum Zähne putzen und Bett fertig machen. So ging ein schöner Tag mit viel Lachen und einer Zilly Geschichte  viel zu schnell zu Ende.

Am Freitag begann der Tag wie zuvor. Ich habe mir am Morgen nochmal ein Herz gefasst und unserer Tochter gesagt, dass sie Mama immer anrufen kann, wenn sie möchte. Unsere souveräne Tochter hat mir dann deutlich geantwortet: „Papa, ich weiß, dass ich das bei Dir immer kann. Wenn ich Mama anrufen möchte, sag ich das.“ Dann gings auch schon zum Kindergarten und für mich ins Büro. Gegen 15:45 Uhr war ich am Kindergarten und habe unsere Maus abgeholt. Zur Feier des Tages, weil Wochenende ist und der Sommer da ist, sind wir zur Eisdiele und haben uns ein Eis gegönnt. Danach sind wir zum Schützenhaus gefahren, weil ich am Sonntag einen Wettkampf hatte und noch etwas trainieren wollte. Nach einer Stunde war unsere kleine Tigerin platt und wir sind nach Hause gefahren. Dort haben wir Abendbrot gegessen und ein langer, warmer Tag ging zu Ende.

10_Papawoche_04Der Samstag begann „klassisch„, nachdem Aufstehen sind wir zum Bäcker und zum Fleischer, haben gefrühstückt und wegen des Regens uns einen ruhigen Vormittag mit Memory und Malen gemacht. Gewonnen hat natürlich unsere Tochter. Nachdem Mittagessen sind wir dann zur Drachenbootregatter gefahren und haben einen sonnigen Nachmittag genossen.  Bevor wir aber den Booten zuschauen konnten, haben wir noch den CSD Hannover gesehen oder wie unsere Tochter sagte, die vielen lauten Menschen mit den lustigen, bunten Regenschirmen. Mein persönliches Highlight war der Zustimmungswechsel zu den Mannschaften, mal waren wir für die Blauen, mal für die Grünen und einmal für die Gelben. Nach zwei Stunden war dann langsam der Akku auch leer und wir haben uns auf den Heimweg gemacht. Zuhause hat unsere10_Papawoche_05 Tochter noch ein paar Dinge erzählt und gegen 18:15 Uhr gab es Abendbrot. Die Frage, ob unsere kleine Tigerin Mama anrufen wollte, wurde verneint. Danach lief alles ab wie üblich, fast wie üblich. Wir haben wieder ein Zilly Buch von „hinten“ gelesen, dass ist erstaunlich lustig und macht tatsächlich Spaß. Aufjedenfall haben die Kleine und ich viel Gelacht.

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Am Sonntag wurde „lange“ geschlafen. Gegen 6:30 Uhr kam unserer kleine Tigerin aus10_Papawoche_14 ihrem Zimmer geschlichen und hat mich geweckt. Nachdem morgendlichen Kuscheln haben wir uns angezogen und es gab Frühstück. Im Anschluss wurde noch etwas gespielt und danach ging es zur „Jagd auf den Pfingstochsen„. Nach dieser Veranstaltung waren wir gegen halb sechs zu Hause und dann gab es noch ein kleines Eis und dann ging es ab unter die Dusche und weil unsere Maus heute unglaublich brav gewesen ist und kein einziges Mal gemeckert hat, gab es vor dem Abendbrot noch eine Folge Wendy. Danach hat soweit auch alles geklappt, nur mit dem Einschlafen hat es etwas gedauert, aber wie sonst auch hat das alte Geheimmittel funktioniert und ich habe unsere Tochter im Anschluß tief und fest schlafend in ihr Bett getragen.

10_Papawoche_02Der Montag begann erst gegen sieben Uhr. Das ist für unsere Verhältnisse sehr spät, aber wir waren müde und gestern war der Tag schließlich anstrengend. Nachdem gekuschelt und gequatscht worden ist, haben wir Frühstück gemacht. Heute gab es Brötchen zum aufbacken. Sehr lecker waren die. Unsere Tochter hat mich sehr erstaunt oder sehr großen Hunger gehabt. Was auch immer der Grund war, das erste halbe Brötchen ist ohne alles in ihrem Mund verschwunden. 🙂 Da muss der Hunger sehr groß gewesen sein. Bei der zweiten Hälfte gab es dann doch wieder Belag. Nachdem Frühstück musste ich etwas Hausarbeit machen und wir haben eine Räuberhöhle gebaut, mit der unsere Tigerin sich ziemlich lange beschäftigt hat. Nachdem Mittagessen sind wir auf Wunsch unserer Tochter ins Schwimmbad gefahren. Dort haben wir dann die Freibadsaison für uns eröffnet. Nach reichlich Sonne und Wasser waren wir gegen 17:45 Uhr wieder zu Hause. Dort gab es Abendbrot und dann hieß es für kleine Tiger ins Bettchen gehen. Wie immer wollte das unsere Tochter nicht, aber inzwischen bin ich daran gewöhnt und „Widerstand“ ist zwecklos. 😉

10_Papawoche_66Am Dienstag sind wir nachdem Frühstück in den Zoo gefahren. Das ist dann der Klassiker für einen Tagesausflug, aber unsere Maus hat einen riesen Spaß dort und mir gefällt es dort auch super. Zuerst sind wir wie immer Boot gefahren. Im Anschluß ging es in den Streichelzoo und zur Flugshow. Heute war unsere kleine Tigerin besonders mutig und hat sich für den Greifvogel freiwillig gemeldet. Leider war ihr das Glück heute nicht hold, aber ich war trotzdem Stolz auf unsere Tochter. Danach ging es zu den Affen und hiernach knurrte uns der Magen. Also sind wir zur Market Hall gegangen und haben dort unser Mittagessen eingenommen. Gestärkt sind wir zu den Elefanten und weiter zu den Leoparden gegangen. Dann sind wir zurück zur Robben-Show, aber wir waren viel zu früh dran. Deshalb haben wir gewartet und hätten vermutlich die vollen 90 Minuten bis zum Beginn gewartet, aber dann sagte unsere Tigerin, dass es anfängt zu regnen. Was ich für eine Fehleinschätzung gehalten habe, war es aber nicht. Ca. 15 Minuten später fielen die ersten Tropfen und ein wenig später fielen richtig dicke Tropfen und haben den ganzen Zoo nass gemacht. Nachdem der Regen aufgehört hat, haben wir uns entschieden nach Hause zu fahren. Dort haben wir uns noch einen ruhigen Restnachmittag gemacht und den Tag mit einem leckeren Abendbrot ausklingen lassen.

Am Mittwoch hieß es wieder Abschied nehmen. Um 5:22 Uhr wurde ich liebevoll geweckt. Wir haben gekuschelt, nochmal Hörbuch gehört, gefrühstückt, eine Drame bzgl. des Anziehens überstanden und danach ging ins Auto. An der KiTa wurde ich lang und liebevoll gedrückt, kräftig rausgeschubst und unsere Tochter hat mir noch gewunken vom Fenster. Ich freue mich schon auf den Donnerstag in der kommenden Woche, denn dann heißt es wieder Papazeit. 😉

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