#07 Papa“wochenende“…

und die Rückkehr der dunklen Epoche?

Am letzten Donnerstag war wieder Papazeit. Gut gelaunt bin ich, wie immer nach der Arbeit zum Kindergarten gefahren um meine Tochter abzuholen. Die Pläne fürs Wochenende waren gemacht und der Einkaufzettel war geschrieben. Gegen 16:00 Uhr kam ich an und ging hinein in den Kindergarten. Die Kinder spielten draußen und mein müdes und erschöpft wirkendes Kind, kam an geschlürft und sagte zu mir: „Papa ich bin krank, mir geht es nicht gut!“. Die beiden Erzieherinnen haben mir dann bestätigt, dass mein kleiner Stern im seitdem morgen mehrfach deutlich gesagt hat, dass es ihm nicht gut geht und sich auch entsprechend zurück gezogen hat. Danach haben wir uns verabschiedet, ein paar selbst gebastelte Sachen mitgenommen und sind zum Einkaufen gefahren. Das Einkaufen verlief ohne Probleme, allerdings hörte ich beim Husten meiner Tochter, dass gefürchtete Rasseln einer Bronchitis. In dem Moment hatte ich bereits eine böse Ahnung.

Hier muss ich vielleicht kurz erklären, dass meine Tochter bis Anfang April ein Cortison-haltiges Atmenspray nehmen musste um diversen Bronchialerkrankungen entgegenzuwirken bzw. den letzten Winter möglichst ohne Erkältung oder Bronchienerkrankung zu überstehen. Kurz: Cortison als Prävention. Die letzte Erkältungssaison hatte mein kleiner Stern soweit auch gut überstanden, daher war jetzt ein Versuch angebracht das Spray wegzulassen. Dieser Versuch hat sich leider als nicht erfolgreich erwiesen, aber davon später mehr.

Zuhause angekommen wurden die Vorräte eingeräumt, der Tisch gedeckt und dann gab es Abendbrot. Nachdem Abendprogramm hab ich meiner kuscheligen Tochter mehrere Geschichten vorgelesen und irgendwann ist die kleine Maus eingeschlafen. Nachdem es soweit ruhig war habe ich gegen 21:00 Uhr versucht ihre Mutter anzurufen um ihr meine Beobachtung und Befürchtungen mitzuteilen und mir eine Rückmeldung zu holen, ob ihr in den letzten Tagen auch etwas aufgefallen ist. Leider habe ich ihre Mutter weder auf dem Handy, noch auf dem Festnetz erreicht. Auf der Voice-Box am Festnetzanschluss habe ich dann eine Nachricht hinterlassen und bin anschließend mit allerlei Sorgen über meine Tochter und sonstigen Gedanken ins Bett gegangen. Irgendwann in der Nacht hörte ich meinen kleinen Stern husten und kurz danach stand die Maus auch schon an meinem Bett und wollte zu Papa kuscheln ohne große Worte kuschelte sich die Kleine an mich und schlief auch umgehend wieder ein. Mit sehr traurigen Gedanken darüber, wie schlimm diese Trennung für meine Tochter sein muss und wie schlimm es auch für ihre Mutter sein muss bzw. gewesen sein muss mit meinen persönlichen Defiziten im Umgang mit Nähe und Gefühlen zurecht zu kommen, ging mein Tag zu Ende.

Am Freitagmorgen wurde ich dann sanft von meiner Tochter geweckt. Die Maus warMalen immer noch schlapp und war auch etwas mehr am Husten. Nach einer kurzen Überlegung habe ich entschieden das KiTa keine gute Idee ist und die Kleine kurzer Hand mit ins Büro genommen. Nachdem Anziehen, wurden schnell ein paar Bücher zusammen gepackt, die Bausteine-Box eingepackt und dann ging es zu mir auf die Arbeit. Dort haben wir als erstes gefrühstückt, was schon ein kleines Highlight war, denn es wurde Frühstück beim Bäcker geholt, sowas mag die Maus. Danach hat mein kleiner Stern sich mein neues Büro angesehen und ganz viele Bilder gemalt, die jetzt alle an meinen Schränken hängen. Neben dem Malen, wurde auch Hörbuch gehört und ich habe ihr auch ein paar Bücher vorgelesen. Leider hat sich im Laufe des Tages das Rasseln beim Atmen und beim Husten deutlicher gezeigt, sodass ich, leider, noch zum Kinderarzt mit der Maus musste um auf Nummer sicher zugehen. Gegen 14:30 Uhr habe ich dann angerufen und die freundliche Arzthelferin konnte mir leider erst einen Termin um 18:15 Uhr geben, aber das ist ebenso und für mich war das in Ordnung. Hauptsache die Lungen werden abgehört und entweder Entwarnung gegeben oder es wird entsprechend gehandelt. Bis dahin war die Entwicklung dieses Papa-„Wochenendes“ unschön, aber sowas kommt vor.

Jetzt stand der große Schritt vor mir ihre Mutter darüber zu informieren, zwar hatte ich bereits am Vortag erfolglos versucht anzurufen, ihre Mutter hatte dann versucht um ca. viertel vor elf Abends mich zu erreichen und ich hatte dann am Freitagmorgen versucht sie erneut erfolglos zu erreichen, sie hatte dann wiederum versucht mich anzurufen. Da meine Tochter allerdings auf meinem Handy Hörbuch hört, habe ich ihrer Mutter kurz per SMS geschrieben ich bin im Büro zu erreichen, aber einen Anruf gab es nicht. Das ist also der Stand bis Freitagnachmittag bzgl. der Kommunikation zwischen ihrer Mutter und mir.

Um ca. 14:45 Uhr habe ich ihre Mutter endlich erreicht und habe ihr kurz gesagt ich gehe mit der Kleinen zum Arzt und weshalb. Mein Anruf wurde mit einem „Ok.“ und der Erinnerung, dass sie erwarte wie vereinbart informiert zu werden kommentiert. Das Gespräch war nach 21 Sekunden zu Ende. Gegen 18:00 Uhr bin ich dann mit der kleinen, schlappen Maus zum Arzt und nach einigem Warten kamen wir dann gegen 18:50 Uhr dran. Diagnose Bronchitis. Lunge links zu und rechts noch nicht ganz zu. Damit war der Versuch das Cortison-Spray abzusetzen gescheitert und zudem muss jetzt auch das andere Spray wieder ran. Also heißt es jetzt wieder 2 mal Orange und 4 mal Blau pro Tag, das sind die Farben die beiden Sprays, aber inzwischen findet das weder die Maus spaßig noch ich. Ca. 19:15 Uhr waren wir fertig beim Arzt und haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Dort angekommen gab es Abendbrot und nach einer Geschichte wurde die arme Maus zugedeckt und sollte schlafen. Eigentlich war ich für den Tag durch und hätte mich am liebsten auch ins Bett gelegt, aber ich möchte für meine Tochter, für die Menschen in meinem persönlichen Nähefeld und für mich ein besserer Mensch sein und werden, also habe ich mir das Telefon geschnappt und versucht ihre Mutter anzurufen. Um kurz vor Acht habe ich ihr dann erneut eine Nachricht auf ihre Voice-Box gesprochen, weil sie nicht da war. Es gab auch einen Behandlungsplan vom Arzt, den ich kurzerhand abfotografiert habe und ihr per E-Mail geschickt habe. Beim Öffnen meiner Mails habe ich dann gesehen, dass ich von ihr bereits um 19:26 Uhr eine E-Mail von ihr bekommen habe. Da mir in dem Moment die Energie fehlte, jetzt auch noch eine neutrale und tolle Mails zu schreiben und zudem die Maus sich rührte, habe ich kurzerhand das Foto als Anhang reingepackt und nur einen Satz geschrieben und mich dann erstmal um die kleine Maus gekümmert. Nachdem ich mit der Kleinen etwas gekuschelt habe und sie etwas getröstet habe, habe ich mich aufgerafft und mir gesagt jetzt ruf ich ihre Mutter auf dem Handy an und erzähl es einfach nochmal. Das war dann so gegen 20:30 Uhr, während ich versucht habe ihre Mutter anzurufen, ging gleichzeitig ein Anruf bei mir ein, auf den ich schon länger gewartet habe. Zudem war ich der Überzeugung, wenn ihre Mutter etwas wissen möchte, wird sie sich melden und eigentlich hatte ich jetzt auch keine Kraft mehr für anstrengende Gespräche, aber wie das Leben so ist und auch dank des Telefonates, habe ich mir noch mal einen Ruck gegeben und später am Abend erneut versucht ihre Mutter zu erreichen. Wieder war es erfolglos. Damit habe ich dann mein Handy weggelegt und bin Zähne putzen gegangen. Inzwischen war ich nicht nur emotional platt, sondern auch körperlich. Als ich aus dem Bad zurück gekommen bin habe ich gesehen, dass ihre Mutter mir eine Mail geschrieben hat und wohl auch versucht hat mich zurück zurufen, aber mit Blick auf die Uhr und der Tatsache, dass ich mich am kommenden Tag um meine kranke Tochter kümmern muss habe ich ihr nur kurz zurück geschrieben: „Hallo ****, ich hoffe Dir geht es gut. Ich habe seit gestern Abend ca. 10-15-mal versucht Dich zu erreichen und Dir 3-4-mal auf die Mailbox gesprochen, dort sind alle Informationen über unsere Tochter. Sofern du keine Rückfragen hast oder dringend über etwas anderes sprechen möchtest, wünsche ich Dir eine gute Nacht.
Beste Grüße R*“ Damit ich hab ich dieses Thema für den Freitag beendet und mich schlafen gelegt. Mir fehlen inzwischen schlicht die Kraft und die Energie für diese „Post-Partnerschafts-nicht-loslassen-wollen-Mail-und-Kommunikations-Gefechte“.

Nach einer für mich unruhigen Nacht mit vielen Gedanken über mich, mein Leben, meine Verantwortung, wer ich war und wer ich sein will, bin ich immer noch erschöpft am Samstag aufgewacht. Kurz nach mir kam auch meine kleine, schlappe Maus aus ihrem Zimmer und wollte etwas vorgelesen bekommen. Also hab ich mir das Conni-Buch genommen und zwei Geschichten vorgelesen. Danach haben wir uns angezogen und sind zum Bäcker gefahren und haben uns leckere, knackige Brötchen geholt und haben danach Zuhause gemütlich gefrühstückt. Bei einem Blick auf mein Handy, habe ich dann dank meiner, inzwischen wieder deinstallierten, E-Mail App gesehen, dass die Mutter sich wieder gemeldet hat und auch versucht hatte anzurufen. Nachdem das Frühstück zu Ende war und die kleine Maus ihre momentane Lieblingsserie schauen durfte, habe ich nach einigen tiefen Atemzügen mich aufgerafft und ihre Mutter zurückgerufen. Dieses Telefonat war äußerst unangenehm für mich und ich habe mich massiv bedroht und beleidigt gefühlt, was mich in dem Moment sehr wütend gemacht hat und mich im Auflegen, was sicher das Beste war, eine verbale Entgleisung hat sagen lassen. Natürlich weiß ich, dass das nicht super ist, aber in dem Moment musste das raus und eigentlich dachte ich die Verbindung sei auch getrennt, war sie aber nicht. Ca. 5 Minuten später bekam ich dann auch prompt eine Mail, in der darauf und auf vielen sonstigen Mist Bezug genommen wurde nur lass ich wenig Sorge um unsere Tochter darin. Nachdem ich einmal um den Block bin, habe ich kurz und knapp geantwortet und ihr meinen Wunsch mitgeteilt, dass es wohl für den Moment reicht und ich nicht möchte, dass sich die Stimmung weiter aufheizt. Umgehend gab es wieder eine Mail im Imperativ mit Forderungen etc. Ich war echt fertig und dabei war es erst viertel nach neun, also eigentlich lag der ganze Tag noch vor mir. Also hab ich mir erstmal eine Beschäftigung gesucht um mich zu beruhigen und etwas runterzukommen. Dabei habe ich mir dann überlegt, was ich tun kann um zu verhindern, dass das weiter eskaliert und was ihre Mutter eigentlich möchte. Ich habe zwar keine wirkliche Antwort auf diese beiden Fragen gefunden, aber ich habe mich dazu durchgerungen sie nochmal anzurufen und versucht alle Fragen bzgl. der kleinen Maus zu beantworten. Das war schwer und anstrengend für mich, insbesondere weil ich ihrerseits einen massiven Druck und eine massive negative Energie mir gegenüber gespürt habe und leider überhaupt nicht habe wahrnehmen können, was genau sie wirklich bzw. das was ich gespürt habe war der Wunsch nach Macht und Kontrolle. Diesem kann und möchte ich aber nicht uneingeschränkt folgen, zum einem sind wir eben kein Paar mehr und zum anderen würde ich das auch in einer Partnerschaft nicht mehr mitmachen bzw. mich darauf einlassen. Mir fällt dieser Umgang mit der Mutter sehr schwer, weil ich definitiv keinen konfrontativen Kurs mit ihr möchte und ich für meinen Teil aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe und für meine Zukunft ein anderer Mensch sein möchte. Deshalb war ich sehr froh, als das Telefonat zu Ende gewesen und ich mich wieder sammeln konnte. Zu meinem großen Glück hatte die kleine Maus nichts davon mitbekommen, weil sie vollkommen in ihrer Fernsehserie vertieft war und eingemummelt in ihre Decke auf dem Sessel saß. Zwar finde ich nicht, dass Kinder so viel Fernsehen sollten, aber da sie schlapp und müde ist und ich mich erstmal wieder sammeln musste blieb mir da keine andere Wahl. Im Laufe des Vormittags hab ich der Maus dann noch etwas vorgelesen und so verging die Zeit bis zum Mittagessen. Nachdem Mittagessen sind wir dann an die frische Luft gegangen, weil nur Fernsehen geht eben nicht. Weil das Wetter einigermaßen trocken aussah sind wir zu einem See gefahren. Den fand die Maus großartig, dort gab es Enten, Fische und Boote zu bestaunen. So haben wir dann gute 2,5 Stunden draußen verbracht. Die letzte Stunde waren wir auf einem Spielplatz und ich habe dann auch die Maus gefragt ob sie mal mit Mama sprechen möchte, auch um dem „Wunsch“ ihrer Mutter nachzukommen. Also habe ich erneut angerufen und nach zweimal hin und her haben wir uns dann erreicht, aber inzwischen hatte die Maus entweder keine richtige Lust mehr oder wollte doch lieber spielen, jedenfalls mehr als ein knappes „Hallo!“ und „Mir geht es gut.“ ist nicht dabei herum gekommen. Ich habe dann versucht, höflich das Gespräch zu beenden und mir wurde dann sogleich der „Wunsch“ mitgeteilt, am Abend erneut mit dem kleinen Stern zu sprechen. Da war ich einfach nur baff und wusste auch nicht so recht was ich sagen sollte und war erneut froh, dass das Gespräch zu Ende war. Nach einigen tiefen Atemzügen habe ich dann noch gut eine Stunde mit der Maus auf dem Spielplatz verbracht bevor wir nach Hause gefahren sind. Für die Kleine ging es dann unter die Dusche und während dessen hat Papa schon mal den Tisch für das Abendbrot gedeckt. Bevor es dann ans Essen ging, habe ich die kleine Maus gefragt, ob sie Mama anrufen möchte, aber dazu hatte sie keine Lust. Also ging es ans Werk, eigentlich wollte ich ja nur die Möhren etwas lustig garnierSchweineinselen, aber irgendwie hat das Ganze dann eine sehr lustige Eigendynamik entwickelt und am Ende hatte die Kleine auf ihrem Teller eine Leberwurstwildschweininsel gebaut, die sehr witzig aussah und auch noch sehr lecker geschmeckt hat. Nachdem Essen ging es dann ins Bett und ein für die Maus hoffentlich schöner Tag ging zu Ende. Als es dann ruhig war habe ich mich konzentriert und ihrer Mutter eine kurze „Status-Mail“ geschrieben, weil ich das richtig halte den anderen Elternteil zu informieren und viel wichtiger ihre Mutter diesen Wunsch hat, zumindest hatte ich das so wahrgenommen. Danach bin ich völlig erschöpft ins Bett gefallen und gleich eingeschlafen.

Der Sonntagmorgen begann normal verlief soweit ruhig. Ich habe der kleinen MausKirschblüte vorgelesen, sie hat ihre Serie schauen dürfen und am Nachmittag sind wir zu einem Kirchblütenfest gefahren und haben dort uns die Blüten angesehen und was es sonst noch dort gab. Für den kleinen Stern war das Keramik malen der Hit. Meine kreative Tochter zwei Regenbogenschildkröten angemalt. Beide sehr hübsch und zieren jetzt meine Vitrine im Wohnzimmer neben dem wunderschönen Vögeln, die mir meine Tochter zum Geburtstag geschenkt hat. Leider war das Wetter nicht ganz so schön und die außer dem Keramik malen nicht ganz so Kinder tauglich, daher sind wir nach eineinhalb Stunden wieder gefahren. Zum Abendessen sind wir dann noch in das Restaurant mit den drehenden Tellern bzw. den Tellern am Fließband gefahren. Das war ein schöner Ausklang eines anstrengenden Wochenendes. Zuhause ging es dann ins Bett. Zwar war es sicherlich gut zwei Stunden an der frischen Luft gewesen zu sein, aber die Kleine war immer noch sehr schlapp und schlief auch sehr zügig ein. Danach habe ich dann wieder eine „Status-Mail“ an ihrer Mutter geschrieben und wie schon zuvor darauf hingewiesen, dass es sehr gut möglich sein, kann dass die Maus am Montag besser noch einen Tag zu Hause bleibt, aber falls das so ist, wir am Montagmorgen eine Übergabe machen müssen, weil es bei mir einfach nicht ging am Montag. Weder konnte ich zuhause bleiben und ein Mitnehmen war auch nicht möglich. Zwar war ich darüber nicht glücklich, aber das gehört eben auch zu den Konsequenzen der Ist-Situation. Kurz bevor ich ins Bett bin habe ich noch etwas anderes nachgeschaut und gesehen, dass ihre Mutter mir eine Mail geschrieben hat. Zu meiner Überraschung wollte, sie bloß wissen ob der Wechsel am Morgen oder am Nachmittag stattfindet. Ich habe ihr kurz geantwortet und gesagt, dass wenn die Maus nicht in die KiTa geht, der Wechsel am Morgen stattfindet. Danach hab ich den PC ausgemacht und bin erschöpft und ausgelaugt ins Bett gefallen.

Am Montagmorgen hat mich meine, immer noch schlappe und erschöpfte Tochter geweckt und ich habe dann gleich gesehen und auch am Rasslen gehört, dass der Kindergarten heute keine gute Idee ist. Gegen 6:45 Uhr habe ich dann ihre Mutter angerufen und ihr das mitgeteilt und in einem für mich sehr anstrengenden Gespräch, habe ich dann sachlich gefragt wie wir den Wechsel machen wollen. Ich habe alle drei Varianten vorgeschlagen und ihre Mutter wollte sich um halb acht am REWE Parkplatz treffen und ich erklärte mich damit einverstanden. Dann haben meine Tochter und ich noch gefrühstückt, die Maus hat sich fertig angezogen und wir haben dann in aller Eile die Sachen zusammengepackt und dabei habe ich dann die GKV-Karte vergessen und den Pass. Das war für mich sehr ärgerlich, aber am Nachmittag habe ihr die Sachen in den Briefkasten geworfen und hoffe, dass das Problem damit erledigt ist. Um halb acht waren wir dann am REWE Parkplatz. Ihre Mutter kam, die ich wie immer höflich begrüßte, dann habe ich mich von meiner Tochter verabschiedet und auch ihrer Mutter Auf Wiedersehen gesagt. Leider scheint ihre Mutter selbst in der Gegenwart unserer Tochter nicht in der Lage zu sein mir „Hallo und Tschüss!“ zu sagen. Völlig ausgelaugt und platt bin ich dann zur Arbeit gefahren und hoffe das solch ein Papa „Wochenende“ eine Ausnahme bleibt.

Ich bin echt am Ende und weiß wirklich nicht mehr wie ich mit ihrer Mutter umgehen soll. Ich möchte mich nicht streiten oder bei der kleinsten Kleinigkeit in einen Konflikt geraten, aber ich kann eben auch nicht zu allem Ja-sagen und mich herumschubsen lassen. Ich fühle mich wirklich gefangen. Ich möchte aus tiefstem Herzen nicht solch ein konfliktbeladenes Verhältnis zu ihrer Mutter, aber durch dieses ständige bedroht werden, provoziert werden und unter Druck gesetzt werden ist es für mich unglaublich schwer nicht in diese Emotionsachterbahn zu geraten, vor allem weil sich ihre Mutter auch sehr wechselhaft in ihrem Verhalten zeigt, mal sind manche Dinge wie ein Abholen oder Bringen kein Problem und bei nächstem Mal geht fast die Welt unter.

Ich bin gespannt wie es weitergeht.

 

 

 

 

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