Eine Zug fahrt…

die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön. Zumindest wenn ich mit der Deutschen Bahn und meiner Tochter unterwegs bin. Wir beide fahren sehr gerne Zug. Da kann man sich viel besser miteinander beschäftigen. Papa kann ein Buch vorlesen, man kann Hörbuch hören, mit Papa kuscheln, essen und trinken, jederzeit Pipi machen gehen etc. Wie man hört ist es aus Sicht meiner Tochter immer besser mit dem Zug zu fahren. Als Papa kann ich dem allerdings auch eine Menge abgewinnen, im Regelfall kommt man deutlich entspannter ans Ziel, +/- 30 Minuten bin ich genauso schnell und es ist auch mit Sparpreisen immer günstiger als mit dem Auto. Daher ist es inzwischen eigentlich schon Standard, wenn ich in meine Heimat fahre, dass wir den Zug nehmen.

So auch heute Morgen. Pünktlich waren wir um 8:00 Uhr waren am Bahnhof „unserer“ Kleinstadt mit großem Reisekoffer und Rucksack mit Proviant für die Fahrt. Meine Tochter hat irgendwie immer Angst sie könnte verhungern, obwohl sie weder Geschwister hat, was auch etwas Traurigkeit ist, noch irgendwann mal, soweit ich weiß, nicht genug zu Essen bekommen hat. Daher ist Papa immer gut ausgerüstet. Brote, Möhren, Apfel etc.

sketch-1484312602829Von unserer Kleinstadt geht es eine Station zum großen Bahn mit den Fernverkehrszügen. Nach einem kurzen Aufenthalt, indem sich der Papa einen Kaffee holen konnte und es einen Kakao für meine Kleine gab, sind wir eingestiegen in den Zug der ohne weiteren Umstieg in meine Heimatstadt fährt. Nachdem wir zwei Plätze gefunden haben, kam gleich die erste Frage „Wann sind wir da?“, nein die kam nicht. Die erste Frage ist eigentlich immer, „Darf ich malen?“. Also hab ich gleich die Stifte und Malsachen ausgepackt und zwei Minuten später wurden zahlreiche Pferde ausgemalt. Meine Tochter war glücklich und die nächste halbe Stunde hatte Papa für sich, also fast, mein Kleine Stern hat sich natürlich breit gemacht und sich, wie immer die letzten Tage eng an Papa gekuschelt. So verging die erste Stunde dann kam die obligatorische Frage nachdem Essen bzw. „Ich hab hunger!“, also haben wir ein Zugfrühstück gemacht. Ich glaube die anderen Mitreisenden haben echt große Augen bekommen. Nachdem wir gestärkt waren von der „anstrengenden“ Reise, war Hörbuch angesagt, also Kopfhörer raus und Lilifee an. Nach ein paar Minuten kamen die Malsachen hinzu und es wurde ruhig und konzentriert gemalt und zugehört. Die Reise verlief ohne Probleme und ein Blick auf die Uhr sagte mir noch eine gute Stunde und wir sind da. Zwischenfazit super Start in ein Wochenende.

Die restliche Fahrt verlief ebenfalls ohne Probleme und somit erreichten wir pünktlich unsere Endstation. Draußen am Bahnhof holte uns Opa ab und keine fünf Minuten später waren wir schon auf dem Weg zu Oma.

Angekommen sind wir kurz in den Garten und haben den wunderschönen, weißen Schnee bewundert. Hier hat der Winter Einzug gehalten und meine Tochter war begeistert und hat mir das Versprechen abgenommen einen Schneemann zu bauen.

Ein Gedanke zu “Eine Zug fahrt…

  1. Pingback: #01 Papa“wochenende“ Teil zwei… | xypsilonzett

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