Papaferien Tag #2

Nachdem wir den ersten Ferientag mit einem Schwimmbadbesuch und der Reise zu Oma und Opa vollkommen ausgelastet hatten, konnten wir nach einem ruhigen und tollen Frühstück mit Opas Rührei einen weiteren Tag beginnen.

Nachdem wir vier gut gefrühstückt hatten, hatte ich mir überlegt, nutze das gute Wetter und fahr mit der kleinen Maus zu einem großen Abenteuerspielplatz drei Orte weiter. Also gesagt getan, die Kleine ins Auto und ab zum Spielplatz. Erfreulich war, es war ca. 10:00 Uhr und es war wenig los. Wir haben einen tollen Parkplatz bekommen und die kleine Maus hat sofort angefangen das Gelände zu erkunden und Papa konnte sich auf eine Bank setzten und einfach mal tief durchatmen. Irgendwann so ca. 10:30 Uhr hat die Kleine dann versucht sich in eine Babyschaukel zu quetschen, was nicht wirklich funktioniert hat und in einem verzweifelten Hilferuf endete, weil sie da alleine nicht mehr raus kam. Ein Bild für die Götter und eine tolle Geschichte für ihren 18ten Geburtstag. Im Anschluß an dieses kleine Versehen hat sie dann einen Bagger entdeckt, mit dem man Sand schaufeln konnte und war wieder vollkommen autark beschäftigt. Ganz so wie es sein sollte, ich denke mit 4,5 Jahren sollte sich die Maus durchaus alleine beschäftigen, zumal es ja auf einem großen Spielplatz mehr als genug zu entdecken und auszuprobieren gibt. So hätten dann auch noch eine bis eineinhalb Stunden vergehen können, aber leider war der Wettergott nicht auf unserer Seite. Nach ca. 15 Minuten fing es an zu regnen und wir haben uns dazu entschieden wieder zu Oma und Opa zu fahren wo wir dann wieder gegen 11:00 Uhr angekommen sind. Daher gab es eine leichte Planänderung bis zum Mittagessen, aber es verlief alles ohne Probleme.

Nachdem Mittagessen hat die Kleine eine Mittagspause gemacht, denn der Tag sollte lang werden. Ab dem frühen Abend war nämlich Polterabend bei einem meiner besten Freunde angesagt. Der Nachmittag verging und um ca. 16:00 Uhr haben wir uns dann zurecht gemacht. Nachdem etwas anstrengenden, aber bitter notwendigen Haare kämmen haben wir uns auf den Weg gemacht.

Kurz vor sechs waren wir zwei da und die Kleine brannte schon regelrecht darauf Tassen und Teller kaputt zu werfen. Innerhalb von einer halben Stunde kannte jeder meine Tochter und ich als Papa konnte mich entspannt zurücklehnen. Die Maus hat fleißig geworfen und die anderen Gäste haben ihr, nachdem wir unser Wurfmaterial schon lange verschossen hatten, immer weiteres Material gegeben. Der Wirbelwind der Veranstaltung war definitiv meine Tochter. Sie ist eben eine kleine Rampensau, irgendwie schade, dass wir nicht im Rheinland geblieben sind, die Kleine wäre sicher ein tolles Tanzmariechen geworden.

Ich als Papa hatte auch seit langem einen unbeschwerten Abend und konnte mich seit langer Zeit frei und ohne irgendein Gefühl von Druck oder Stress mit meinen Freunden unterhalten, natürlich habe ich nicht alle geschafft und mit manchen immer noch zu wenig geredet, aber die Zukunft liegt ja noch vor mir und die Hochzeit im Herbst kommt ja auch noch. Spätestens dann gibt es wieder eine schöne Gelegenheit, dem Brautpaar aufjedenfall alles Gute!

 

 

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